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03/1969: "Hör-zu", konkrete und elektronische Musik

Hör-zu, konkrete und elektronische Musik (1969), für Tonband

 


Das Material dieser Komposition besteht aus elektronischen Klängen, menschlichen Klängen (Sprache, Gelächter, Herztöne, usw.), mechanischen Klängen (z.B. Metallklänge) und konkreten Klängen (Züge, Flugzeuge, usw.). Alle  konkreten Klänge sind eine Art akustisches Tagebuch meines damaligen Lebens. Die 'abstrakten' elektronischen Klängen mischten sich erstaunlich gut mit den 'Konkreten'. So entstand ein Kontinuum zwischen dem 'Reellen' und dem 'Phantastischen', zwischen dem 'Figurativen' und dem 'Nichtfigurativen', zwischen dem 'Objektiven' und dem 'Subjektiven'.


"Auf der letzten Seite des Buches erzählte ich von einem Mann, der sich zur Lebensaufgabe machte, ein Bild des Universums zu malen. Jahr für Jahr füllte er eine große Wand mit Bildern von Schiffen, Türmen, Pferden, Waffen und Menschen. Im Augenblick seines Todes erkannte er, daß das, was er gemalt hatte, die Züge seines Gesichts waren ."

(J.L. Borges)

 

Manuskript