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19/1984: "Monodías e Interludios", für 2 Flöten, 2 Klarinetten, Schlagzeug und ein tiefes Instrument

Monodias e Interludios (1984), für 2 Flöten, 2 Klarinetten, Schlagzeug und ein tiefes Instrument


"Das, was aus jenem Seminaristenspiel und aus   Perrots    perlenbehängten Drähten später geworden ist, trägt noch heute den volkstümlich gewordenen Namen Glasperlenspiel."

Herman Hesse


Monodías e Interludios besteht aus 6 kleinen Kompositionen. Das Tonmaterial für sie wurde durch Anwendung der Technik der Frequenzmodulation (eine Technik der Elektronischen Musik) gewonnen. Hauptparameter der Frequenzmodulation  sind eine Trägerfrequenz und eine Modulationsfrequenz. Sie generieren 'harmonische' Spektren, Spektren deren Teiltöne in der Obertonreihe zu finden sind. Somit sind sämtliche Töne dieser Komposition Obertöne eines Grundtons, der, wenn er nicht zu tief ist, von dem tiefen Instrument gespielt wird.

Der fünfte Teil ist eine Ausnahme. Zwei Klarinetten spielen 'forte' eine zweistimmige Invention. Es entsteht eine leise und mysteriöse Melodie von 'Differenztönen'.

Eine detaillierte Beschreibung der Komposition findet man in:

Spectre-Harmonie-Mélodie-timbre
Le timbre, métaphore pour la composition
IRCAM
Christian Bourgois Editeur

Ed. Salabert