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63/2010: "Der Dom und das Meer", für Orgel und Meeresgeräusche

 

Der Dom und das Meer (2010),

Prelude zu einem Prelude für Orgel und Meeresgeräusche,
(für den Dom zu Trier geschrieben)
Urauffürung: 20 April, Dom zu Trier
Josef Still, Orgel

 

Aufnahme:
Zsigmond Szathmary, Orgel
Kirche Sankt Peter zu Köln.

In dem Prelude La Cathédrale engloutie beschreibt Debussy eine seltsame Landschaft: eine Kathedrale, viel mehr, eine ganze Gegend erscheint in einem Ozean versunken. Die Zeit scheint zu stehen, scheint zu einer Ewigkeit ausgedehnt. Einen Hinweis auf die Entstehung dieser Landschaft liefert die Legende der versunkenen Stadt Ys. In meiner Komposition Der Dom und das Meer wird im „Infinitiv“ gedacht. Es geschieht etwas: ein unerbittlicher Ozean, Symbol planetarischer Zeit, verschlingt (in fünf Minuten, die Dauer der Komposition von Debussy) eine Kathedrale, Symbol menschlicher Zeit. Die Zeit frisst die Zeit.